Espresso Zubereitung

Espresso Zubereitung, was Du dafür haben solltest und wie er zum Genuss wird.

Kaffeemenge
14 – 20 g

Mahlgrad
Sehr fein

Wassermenge
28-40 ml

Wassertemperatur
92 – 96° C

Extraktionszeit
25 – 35 Sekunden

Was Du für die Zubereitung des Espresso benötigst und wie Du beste Aroma heraus holst.

  • Tolle und frische Kaffeebohnen. Mögt Ihr eher kräftigen Espresso, dann schaut in unserer Kategorie „Dunkle Röstung“ vorbei, Liebhaber von extrem fruchtig- und spritzigen Espresso sind in der Kategorie „Helle/Mittlere Röstung“ am besten aufgehoben
  • Espresso Maschine mit „Zweier“ Sieb (erzielt das beste Ergebniss)
  • Espresso Mühle
  • Waage, dieser solltet ihr eine größere Aufmerksamkeit zukommen lassen. Für tolle Ergebnisse benötigt Ihr eine qualitativ hochwertige Mühle, denn nur wenn das Mahlgut sehr gleichmäßig ist gibt es auch eine gute Extraktion des Espresso

Ein Espresso sollte heiß sein, deshalb wärmt immer die Tassen vor. Gerade beim Espresso mit seiner geringen Menge macht es extrem viel aus. Eine weitere Voraussetzung ist, dass die Espresso Maschine samt Siebträger gut durchgewärmt ist. Nur so kommt das tolle Aroma in die Tasse.

Reinigt das Sieb des Siebträger vor jedem Bezug mit einem Tuch, es sollten keine Kaffeereste oder Öle von dem letzten Bezug im Sieb verbleiben, dies würde den Geschmack negativ beeinflussen.  Das Sieb sollte außerdem trocken sein.

Nun kommen die Espresso Bohnen zwischen die Scheiben, mahlt die Kaffeebohnen mit einer Mühle für Espresso. Der Mahlgrad für den italienischen Klassiker ist sehr fein und sollte gleichmäßig sein.

Ein Anhaltspunkt für den richtigen Mahlgrad der Bohnen ist eine leichte Klümpchenbildung im Kaffeemehl, wenn diese vorhanden ist seid ihr auf dem richtigen Weg zum perfekten Mahlgrad für euren italienischen Espresso.
Wenn überhaupt müsst ihr nur noch ein bisschen Feintuning betreiben.

Das seht ihr dann je nach dem wie der erste Bezug gelaufen ist.

Die Menge Espresso sollte auf jeden Fall zum Sieb passen, wenn ihr ein 16 Gramm Sieb habt solltet ihr dieses weder überfüllen noch mit zu wenig Mehl befüllen. 

Der Kaffee sollte das Duschsieb im eingespannten Zustand nicht berühren, es sollte aber auch kein großer Spalt dazwischen sein.

Man kann als grobe Faustformel sagen, wenn ein Abdruck des Duschsieb im Mehl zurück bleibt, nachdem ihr dieses im getampten Zustand eingespannt habt, dann ist es zu viel Kaffeemehl.

Wobei nach dem Bezug ein leichter Abdruck vorhanden sein sollte, da sich das Mehl bei der Extraktion ausdehnt.

Nun ist das Verdichten des Kaffeepulver (das Tampen) an der Reihe. Hier solltet Ihr immer mit gleichmäßigem Druck (man sagt ca. 15-20kg) das Pulver mit dem sogenannten „Tamper“ verdichten, damit es  gleichmäßig und fest ist.

Man kann aus allen Schritten eine Wissenschaft machen und es gibt für alles ein spezielles Equipment, dass mal mehr und mal weniger den Geldbeutel belastet. So auch beim Verdichten, hier gibt es „Tamper“ mit fest eingestelltem oder auch einstellbarem Druckpunkt, für einige Euro, die man sich aber auch sparen kann.

Es macht sicherlich einen Unterschied aber wir finden im Privatbereich ist es ausreichend immer mit dem selben Druck zu verdichten, damit man konstante Ergebnisse erzielen kann, da ist es zweitrangig ob Ihr mit 12 oder 18 kg auf das Mehl drückt.

Wenn das Kaffee Pulver schön verdichtet ist solltet ihr vor dem Einspannen des Siebträger die Maschine ein paar Sekunden spülen, damit Kaffeereste vom Auslauf/Duschsieb gespült werden und auch evtl. zu heißes Wasser, dass sich bei Maschinen mit Wärmetauscher angesammelt hat, raus läuft. 

Jetzt könnt Ihr das Sieb einspannen und den Bezug starten.

Die Menge an Espresso in der Tasse sollte zum verwendeten Kaffe Pulver im Verhältnis 2:1 sein und in ca. 25 – 35 Sekunden durchlaufen, damit all das gute Aroma gelöst wird.
Das heisst bei 16 Gramm Kaffeemehl solltet ihr später ca. 32 Gramm Espresso in der Tasse haben.

Läuft der Espresso zu schnell oder zu langsam, lösen sich auch nicht gewollte Stoffe und der Espresso schmeckt sauer oder bitter. 

Dann solltest Du den Mahlgrad anpassen, aber bitte mit Fingerspitzengefühl. Kleine Änderungen reichen oft schon aus und Du hast eine bessere Kontrolle und bekommst ein besseres Gespür.

Das Wichtigste zum Schluß!

Genieße Deinen Espresso.