Die Herkunft unserer Rohbohnen

Unsere Rohkaffees

Fair, direkt, nachhaltig, sozialverträglich und rückverfolgbar.

Wir beziehen unsere Rohkaffees nicht bei einem der großen Importeure die die Kaffeebranche dominieren. Ob wohl wir diesen dort weitaus günstiger einkaufen könnten.

Unsere Philosophie ist einen sozial verträglichen, fairen und sehr hochwertigen Rohkaffee zu beziehen. Bei dem die Kaffeebauern einen wirkliche fairen Preis für Ihre harte und ausgezeichnete Arbeit bekommen. Aus diesem Grund beziehen wir unsere Kaffees ausschließlich von kleinen Importeuren. Die eine partnerschaftliche und persönliche Beziehung zu den Bauer unterhalten und den Bauern einen Preis bezahlen, der abhängig von der Qualität und Nachhaltigkeit, weit über dem Marktpreis liegt.

Das sorgt dafür, dass die Bauern bestrebt sind ständig die Qualität der Kaffeebohnen zu verbessern und einen nachhaltigen Anbau zu betreiben.

Eben Klasse statt Masse!

Sie möchten sich nicht nur auf unser Wort verlassen. Dann sollten Sie sich selbst vom Kaffeeanbau unserer Partner überzeugen? Wenn Sie möchten organisieren wir mit unserem Partner eine Reise in das jeweilige Anbaugebiet. Hier können sie sich ein Bild machen und sich selbst bei den Bauern über deren Arbeit und den Kaffeeanbau informieren.

Die Anbaugebiete und Farmen unserer Kaffees.

Brasilien

Die Farm Ismael Andrade

Die Geschichte der Familie Andrade begann im Jahr 1901 mit ihren Vorfahren auf der Farm Capim Branco. In Carmo do Paranaíba, Hoch Cerrado, Bundesstaat Minas Gerais.

Mit dem Ziel, qualitativ hochwertige Kaffees zu produzieren, gründete die neue Generation der Familie Andrade in den 70er Jahren ihre Höfe in dieser Region. Diese Region hat eine Höhe zwischen 1.100 und 1.200 Metern. Dies sind ideale Bedingungen für den Anbau von Kaffee, aufgrund seiner perfekten Balance von nassen und trockenen Jahreszeiten. In den frühen 90ern erwarben die Brüder die São Silvestre Farm in Serra do Salitre im Bundesstaat Minas Gerais. Diese Farm produziert aufgrund ihres Klimas und ihrer Höhenlage von 1.100 und 1.200 Meter, exzellenten Kaffee von bester Qualität.

Durch die natürlichen Bedingungen der Region. Der richtigen Bewirtschaftung der Kulturen und der Auswahlkriterien für die Kirschen sind die Ergebnisse ausgezeichnete. Preisgekrönte Bohnen, die weltweit geschätzt werden. Die vulkanischen Böden sind ideal für den Anbau von Gelb-Ikatu-, Gelb-Catuai- und Rot-Catuai-Rebsorten. Hier werden die besten natürlichen Kaffeebohnen Brasiliens hergestellt. Im Jahr 1991 gründeten sie auf Initiative von zwölf Produzenten die BSCA (Brasilien Specialty Coffee Association). Diese unterstützt alle kleinen Kaffeeproduzenten in der Region. Nicht nur das hilft den Herstellern, die Qualität zu verbessern, was die Nachhaltigkeit verbessert. Den Erzeugern zu helfen, die Importeure weltweit mit umweltfreundlichem Kaffee zu erreichen, ist eine weitere Aktivität, die BSCA durchführt.

Sao Silvestre

Peru

Die Kooperative Miguel Grau

Die “Asociación de Agricultores Grano de Oro Miguel Grau” wurde 2011 gegründet. Sie entstand aus der Initiative von fünf Familien in Miguel Grau.

Seit Jahrzehnten waren die Kaffeebauern des Hochlandes von Chanchamayo in der Kooperative La Florida organisiert. Jahrzehntelanger Erfahrungsschatz und ihre Beziehungen konnten sie in die neue Asociación einbringen.

Die Kooperative La Florida hat heute an die 1000 Mitglieder und produziert ca. 7000 Tonnen Kaffee unterschiedlicher Güte aus weniger hohen Anbaugebieten. Die Höhenlage des Kaffees, die Varietäten, Weiterverarbeitung und die Qualität differieren.

Diese Umstand wollten die ca. 50 Kaffeebauern ändern und gründeten deshalb im Jahre 2011 die „Asociación de Agricultores Grano de Oro Miguel Grau“.
Die Idee für diese Neugründung war der Wunsch nach Flexibilität und Überschaubarkeit in der Mitgliederzahl. Und einer dem Qualitätsanspruch entsprechenden, Ausrichtung an den Märkten in Europa.
Zudem befindet sich das Gebiet der neuen Asociación Miguel Grau in einer privilegierten Höhenlage (1320 bis 1720m), welche die Basis für die Produktion von Spitzenkaffee ist.

Heute hat die „Asociación de Agricultores Grano de Oro Miguel Grau“ ca. 50 Mitglieder, die fast ausschließlich aus dem Dorf Miguel Grau kommen.

Kolumbien

Finca El Balcon

Die Farm El Balcon befindet sich in Buenavista, Quindio, Kolumbien. Auf einer Höhe von 1.650 NN.

Aufgrund seiner Lage und Höhe sind die mikroklimatischen Bedingungen der Farm ideal. Die Kaffeepflanzen bekommen keine direkte Sonne, weil es bis zum Mittag Nebel gibt. Und wenn der Nebel verschwunden ist, ist die Sonne hinter dem Berg. Diese spezifischen Bedingungen helfen der Kaffeebohne, langsam zu wachsen und all die süßen Eigenschaften zu bekommen, die sie bekommen können.

Die Familie Olivares arbeitet seit über einem Jahr mit uns zusammen. Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten und gleichzeitig Aufklärung der Arbeitnehmer über die beste Praxis für Kaffee. Wir sind Rainforest Alliance zertifiziert.

16 Brunnen wurden in der Farm errichtet und liefern einen konstanten Wasserversorgung. Von dieser profitiert nicht nur die Farm und die Kaffeepflanzen, sondern auch die lokale Gemeinschaft.

Ein Teil der Farm ist jungfräulicher Regenwald, wenn alles ruhig genug ist, können Sie wilde Tiere durch die Farm laufen sehen. Wir wissen, dass wir eine große Verantwortung haben die Natur rund um die Farm zu bewahren.

Wir nehmen unsere Arbeit und Verantwortung ernst, wir haben keine Monokulturen. Unsere Kaffeepflanzen teilen sich den Platz mit verschiedenen Arten von Bäumen und anderen Nutzpflanzen.

Die Farm ist in Mikrolots aufgeteilt, so dass die Rückverfolgbarkeit Realität werden kann. So wissen Sie, woher Ihr Kaffee kommt, wie die klimatischen Bedingungen sind und wie die Bohne behandelt wird.

Indien

Kooperative Maas

Unser neuer Rohkaffeelieferant heißt Plantrich Agri Tech. Eine Unternehmung im Bundesstaat Kerala im Süden Indiens mit dem ganzheitlichen Fokus auf biologischen Anbau und fairen Handel. Eine präzise Übereinstimmung mit unserem Partner Kaffee Siddhartha. Denn auch unser Schwerpunkt liegt in der Vermarktung von zertifizierten Biokaffees aus fairem, direkten Handel.Mit dem Ziel der Generierung gerechter Handelspreise schlossen sich im Jahr 2001 regionale Kleinfarmer aus dem CSR-Projekt heraus zusammen und gründeten die Kooperative Manarcadu Social Service Society (MASS). 

Durch MASS gelang es den regionalen Farmern einen direkten Zugang zum internationalen Abnehmermarkt zu erzielen. Und als Folge Ihre Einkünfte durch direkten Handel zu verbessern.

Der Anbau der Kaffees im Bundesstaat Kerala erfolgt in einem natürlich wunderschönen Hügelgebiet, welches ebenfalls ein Paradies für den Tourismus ist. Eine Hauptattraktion stellt die südlich gelegene Spitze der Westghats-Gebirge dar. Ein attraktionsreicher Höhepunkt Indiens im Hinblick auf biologische Vielfalt. Her befindet sich auf 2.695 Höhenmetern die höchste Bergspitze im Süden Indiens.

Die Bergregion umfasst natürliche Schutzgebiete und Nationalparks. In diesen geschützten Naturräumen leben unterschiedliche Spezies. Elefanten, Gaurs (indische Bisons), Wasserbüffel, Tiger, Panther, Bären, Schuppentiere, Schwarzkopfpirole, Krokodile, Schleichkatzen, Rothunde, Pferdehirsche und 31 Affengruppen.

Der Ursprung unserer Rohkaffees ist der im Bundesstaat Kerala liegende Landkreis Idukki, lokalisiert in einem von 25 Top-Biodiversitäts-Hotspots der Welt.

Indonesien Sumatra 

Gayo Frauenkooperative Ketiara

Ketiara ist eine durch Frauen geführte Kaffeekooperative. Bestehend aus rund 1.000 Mitgliedern mit einem Frauenanteil von 90 Prozent. Sie wurde im Jahr 2008 gegründet und ist seit dem Jahr 2012 Bio- und Fairtrade zertifiziert.

Die Mitglieder von Ketiara verantworten mit Stolz die gesamte Wertschöpfungskette. In Eigenregie kultivieren, verarbeiten und exportieren sie ihren Biokaffee.

“…daher wissen wir die Natur und Menschen
sowie den Wohlstand für Farmer, Käufer
und Verkäufer gleichermaßen zu schätzen.”